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Das Wegekreuz in Wahn stammt aus dem 19. Jahrhundert und hatte deutlich gelitten, so war das Kreuz am Übergang zum Fundament verfault und nicht mehr standsicher. Es war am dahinter stehenden Baum angegurtet! Im Jahre 2017 trat der Eigentümer des Wegekreuzes mit der Bitte um Unterstützung bei der Sanierung an uns heran. Unsere 2. Vorsitzende Elisabeth Pützstück griff dies auf, vermittelte Handwerker und packte sogar manchmal selbst mit an. So schafften es die Eigentümer das Kreuz zu sanieren und auf einen nicht verrottbaren neuen Fuß aus Stahl wieder aufzustellen. Am 29. März trafen sich nun Eigentümer und Mitglieder des Vereinsvorstands, um auf die gelungene Aktion anzustoßen.

Hans-Jürgen Parpart, 1. Vorsitzender

Das defekte Kreuz
Das fertige Kreuz
Wir stoßen an

Bemerkenswert, wie es Frau Gisela Arnolds immer wieder gelingt, neue lohnenswerte Ziele in der näheren Umgebung auszumachen, zu deren Erkundung sich stets eine beträchtliche Mitgliederzahl des HGV zusammenfindet. So trafen sich auch am Samstag, d. 6. April 2019, ca. 30 interessierte Damen und Herren am Antoniusplatz in Neunkirchen um von dort pünktlich um 13.30 Uhr in schnell gebildeten Fahrgemeinschaften in Richtung Siegtal aufzubrechen. Über Winterscheid und Fußhollen ging die Fahrt durch die wald- und kurvenreiche sonnendurchflutete Frühlingslandschaft nach Eitorf-Merten.
Kurz vor dem Oberdorf am unübersehbaren erhöht aufgestellten Arma-Christi-Kreuz erwartete uns der wohlbekannte und beliebte Historiker Hartmut Benz, der uns in den folgenden zwei Stunden sowohl kenntnisreich als auch unterhaltsam in die Geschichte der talwärts gelegenen Ansiedlung einführte. Vom Startpunkt hatten wir eine gute Übersicht über das Gebäudeensemble mit wohlgepflegtem kleinem Friedhof, auf dem auch ein einst sehr beliebter Mucher Kaplan seine letzte Ruhestätte gefunden hatte. Herr Benz führte uns zum Haupteingang des ehemaligen Klostergevierts, von wo man einen schönen Blick auf die der heiligen Märtyrerin St. Agnes geweihte Kirche hat. Gen Norden fiel die sogenannte Orangerie mit einem vorgelagerten Springbrunnen in einer kleinen Gartenanlage ins Auge. Die sich westlich und südlich an die seit dem Bombenangriff 1945 wieder hergestellten Klostermauern anschmiegenden niedrigen Wohngebäude lassen in ansprechender Weise die heutige Verwendung des Ensembles als Seniorenheimstätte erahnen.
Das Kloster, dessen Gründungsdaten mangels schriftlicher Zeugnisse nicht eindeutig zu bestimmen sind – wahrscheinlich war es eine Zuwendung des Grafen Heinrich II. von Sayn und seiner Gemahlin Agnes von Saffenberg – wurde erstmals 1218 urkundlich erwähnt. Merten konnte somit jüngst sein 800tes Jahresfest feiern! Zwischen 17 und 7 adlige bzw. vornehme Damen vor allem aus dem Bergischen bildeten dort einen Konvent, der sich auf die Regeln des Augustinerordens verpflichtete und einen breit gestreuten landwirtschaftlichen Besitz einschließlich Mühle mithilfe von weltlichen Bediensteten betrieb. Auch karitative Aufgaben und kontemplative Übungen füllten den Alltag der Nonnen. Nach der Auflösung des Zisterzienserklosters Herchen fielen dessen Besitztümer 1581 an das Mertener Kloster. Mit der napoleonischen Machtübernahme wurden nicht nur die klostereigenen Gebäude stark zerstört, sondern auch die mobilen Wertgegenstände geplündert und entführt, einschließlich der zahlreichen Reliquien, die bis dahin in der Kirche aufbewahrt worden waren. 1803 erfolgte die Auflösung des Konvents. Die Geschichte der baulichen Anlage, in der Namen wie von Cappenstein, von Wildenburg, von Hatzfeld, von Merode und von Nesselrode eine Rolle gespielt hatten und weiterhin spielten, setzte sich mit Kauf und Weiterverkauf, mit Wiederaufbau, Restaurierung, Umgestaltung, Umnutzung und erneuter Zerstörung in den folgenden Jahrhunderten fort. Zum Beispiel fand im Ostflügel im 19. Jahrhundert eine Schule ihren Platz, und Graf Felix Droste zu Vischering von Nesselrode-Reichenstein brachte neobarocke Elemente in das Ensemble ein. Nach dem 2.Weltkrieg übersiedelte dessen Familie auf ihren heutigen Familiensitz Burg Herrnstein. 1955 übernahm das Kuratorium Merten e.V. die Gebäude, die seit 1991 als Seniorenresidenz genutzt werden.
Nachdem Herr Benz seine Ausführungen zum eigentlichen Kloster beendet hatte, wandte sich die Aufmerksamkeit der Anwesenden der alles überragenden Kirche St. Agnes zu. Inzwischen hatte sich auch ein weiterer Heimatgeschichtler, Herr Patt, mit dem Kirchenschlüssel eingefunden. Einigermaßen erstaunt betrachteten wir die in Höhe und Dachgestaltung völlig verschiedenen Fassadentürme. Die Ursachen für den eklatanten Unterschied konnten jedoch nicht erhellt werden.
Die Gründung des Gotteshauses erfolgte wahrscheinlich vor der des Klosters und hat wohl denselben Stifter. Grauwacke, Tuff, Trachyt, Andesit und Wolsdorfer Steine als ursprüngliche Baumaterialien wurden auch wiederverwendet als nach dem zerstörerischen Brand von 1699 die Kirche 1704 wieder im romanischen Baustil (Rundbögen, Flachdecke) aufgebaut wurde. Zu späteren Zeiten wurde sie weiß verputzt. Da das Feuer die Innenausstattung bis auf die Statue des Hl. Sebastian völlig vernichtet hatte, entschied man sich für eine dem damaligen Zeitgeist entsprechende zurückhaltende barockisierende Ausschmückung mit wenigen Heiligenfiguren und Gemälden. Besonders gefiel eine Mondsichelmadonna über dem Altar im nördlichen Seitenschiff. Prunkvolle an den Außenmauern aufgestellte Grabplatten aus dem 17./18. Jhdt. waren vor Verwitterung gut geschützt.
Um weitere Detailkenntnisse bereichert verließen wir das Klostergelände und überquerten die vorbeiführende Straße. Gegenüber erhebt sich aus einer umlaufenden Einfriedigung der Nachfolgebau des ehemaligen Rittersitzes Burg Merten. Auch dieser unterlag im Laufe der Zeit verschiedenen Nutzungen, z.B. wurde er zeitweilig als Forsthaus gebraucht. Heute ist das stattliche Bruchsteinhaus in Privatbesitz.
Ein paar Schritte weiter den Hang hinab konnten wir noch einen Blick auf das Gestüt Merten werfen. Es wurde 1960 zur Aufzucht und Pension von Vollblutpferden als Neugründung der vormals Berliner Pferderennsportvereinigung Union Club eingerichtet. Seit 1995 ist es mit ca.100 Boxen und 45 ha Land in privaten Händen.
Ein Schild am Wegesrand weist die Richtung zum Bahnhof, der den Anschluss an die Siegstrecke gewährleistet. Die Bahngleise verschwinden jenseits des Dorfes in einem Tunnel, der im Krieg als Schutzbunker von der Bevölkerung genutzt wurde.
Da die Zeit mit der ausführlichen Besichtigung fortgeschritten war und zur späten Kaffeezeit in Neunkirchen ein gedeckter Tisch bei Frau M. Reudenbach auf einige Vereinsmitglieder wartete, beendete die interessierte Gruppe auf Anraten der Exkursionsleitung den lehrreichen Ausflug.
Vorbei an der stillgelegten öffentlichen Wasserpumpe des Dorfes ging es langsamen altersangepassten Schrittes bergan zurück zum Ausgangspunkt. Nach gebührendem Dank an Herrn Benz und Frau Arnolds bestiegen alle Teilnehmer ihre jeweiligen Fahrzeuge.
Roswitha Flöttmann

Begrüßung durch Hartmut Benz
Die Kirche St. Agnes
Die Orangerie
Burg Merten
Vor dem Eingang zum Kloster

 

Am 14. März fand die alljährliche Mitgliederversammlung des Heimat– und Geschichtsvereins in der neu renovierten Gaststätte „Pütz Jupp“ statt, die uns den kleinen Saal dankenswerter Weise zur Verfügung stellte. Nach der Begrüßung würdigte Bürgermeisterin Sander das ehrenamtliche Engagement und wies auf das anstehende Jubiläum „50 Jahre Neunkirchen-Seelscheid“ hin.
Der Vorsitzende berichtete in gewohnter Weise über das abgelaufene und das vor uns liegende Jahr und schloss seinen Dank an das gesamte Vorstandsteam und viele weitere Helfer ausdrücklich ein. Er führte dabei auch aus, dass weitere MitarbeiterInnen im Vorstand ausdrücklich gesucht werden, die Position der Geschäftsführung ist weiterhin vakant. Breiten Raum nahm auch die Darstellung geplanter Aktivitäten im Bereich der Zusammenarbeit mit den Schulen („Heimatdetektive“) oder auch für die Mitglieder ein. Nach dem Bericht der Schatzmeisterin, der Kassenprüfer und der Entlastung des Vorstands endete der offizielle Teil.
Im anschließenden Vortrag berichtete der Bestattermeister Andreas Höller über den breiten Wandel in der Bestattungskultur. An die Stelle tradierter Abläufe sei eine Vielzahl von Formen des Abschiednehmens, der Trauer und der eigentlichen Bestattung getreten, so dass heute die Bestattungen sehr individuell gestaltet werden (können). Ein Thema, das zu einem regen Meinungsaustausch führte und manch ein Mitglied nachdenklich machte.

Hans-Jürgen Parpart, Erster Vorsitzender

Erster Vorsitzender trägt Jahresbericht vor
Andreas Höller beim Vortrag

Der Besuch in der Bunte Kerke in Lieberhausen leitete am vergangenen Samstag unseren diesjährigen Exkursionsreigen ein. Kaum in der Kirche angekommen, begann unsere Kirchenführerin Monika Kretschmer mit ihren von Begeisterung sprühenden Erläuterungen zur Kirche. Im 11. Jahrhundert gegründet erhielt sie im 14. Jahrhundert ihre heutige Form als dreischiffige Klein-Basilika. In die Zeit des 15. und 16. Jahrhunderts entstand dann die heute noch überwältigende Vielzahl von Wandgemälden. Diese blieben auch nach dem Wechsel als lutherische Kirche erhalten, wurden aber im 19. Jahrhundert weiß übermalt.
Zwischen 1909 und 1913 wurden die Bilder dann wieder freigelegt und seitdem sorgfältig gepflegt. Im Jahr 1913 wurde auch die Kirchenorgel mit 700 Orgelpfeifen fertiggestellt, deren Überholung 2018 beendet wurde. So stellt die Kirche heute ein Kleinod im Bergischen dar, deren Bedeutung weit größer ist als die einer Gemeindekirche für 1.400 Gemeindemitglieder.
Besuchen Sie die Kirche und Sie sind schon nach dem Betreten erstaunt – es gibt keinen Mittelgang, aber eine trennende Wand in der Mitte – dem Vernehmen nach gab es wohl früher eine Männer- und Frauenseite. Danach lassen Sie sich gefangen nehmen von den wunderschönen Darstellungen, so z.B. von der Darstellung der 10 Gebote im Altarraum oder einer im Original erhaltenen Kreuzigungsdarstellung. Bilder, die in einer Zeit wo die meisten Menschen nicht lesen konnten, die biblischen Geschichte darstellten. Unser Besuch klang dann im benachbarten Gasthaus aus. Ein lohnender Ausflug ins Bergische!
Wir wollen Sie auch heute schon hinweisen auf den 6. April: Um 13:30 starten wir am Antoniusplatz zu einer Führung in Merten mit Hartmut Benz.

Wir wünschen ein schönes Wochenende
Hans-Jürgen Parpart, 1. Vorsitzender Heimat – und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

Außen unscheinbar....
Die Zehn Gebote im Altarraum
Gebot 1 bis 5
Gebot 6 bis 10
Wohl ein Fehler des Restaurators
Unrestaurierte Kreuzigungsszene
Deckengemälde

 

 

Das Gasthaus
Orgel über Kanzel und Altar

Der Weihnachtsmarkt Neunkirchen bildete wieder den Rahmen für die letzte Aktivität des Heimat – und Geschichtsvereins im Jahr 2018. Ergänzend zum Jahrbuch 2018 boten wir den Historischen Kalender Neunkirchen – Seelscheid 2019 an, der auch reges Interesse fand.
Es sind aber nach wie vor Kalender verfügbar. Wenn Sie also noch ein nicht alltägliches Weihnachtsgeschenk brauchen, sie finden den Kalender an den bekannten Verkaufsstellen!
2019 wird es weitergehen mit der ersten Ekursion, dem Besuch der "Bunte Kerke" in Lieberhausen (9. März 2019) und unserer Mitgliederversammlung (14. März). Hierzu werden wir Sie an dieser Stelle wie gewohnt informieren. Weitere Informationen, auch zur Jahresfahrt in die Pfalz, auf unserer Homepage hgv-nks.de.

Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen besinnliche Tage, ein frohes Fest und ein Gutes Jahr 2019
Hans-Jürgen Parpart
Erster Vorsitzender Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

Weihnachtsmarkt 2018

Am ersten Adventwochenende waren wir auf der Seelscheider Chreesmaat präsent und Sie konnten unser Jahrbuch und unseren Kalender erwerben. Wir bedanken uns für viele Gespräche und Anregungen zu neuen Exkursionen!

Wer beim Seelscheider Sommer schon einen Gutschein für einen Kalender 2019 des Heimat – und Geschichtsvereins erworben hat, kann diesen nun auf dem Neunkirchener Romantik - Weihnachtsmarkt am dritten Adventwochenende einlösen. Wir stehen auf dem Marktplatz am unteren Ende.

Vom 16. bis 19. Mai führt uns die Jahresfahrt 2019 in die Pfalz. Wir freuen uns auf vielfältige Eindrücke von unserer Basis Neustadt/Wstr., das Hambacher Schloss über Wissembourg im Elsass hin zu Limburg an der Lahn auf der Rückfahrt. Anmeldeunterlagen haben die Mitglieder mit dem Jahrbuch erhalten. Informationen und das Anmeldeformular finden Sie auf unserer Homepage hgv-nks.de oder auch auf unserem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Neunkirchen.

Ein Besuch lohnt sich!
Hans-Jürgen Parpart, 1. Vors. Heimat- und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

Seelscheider Chressmaat 2018

Vom 16. bis 19. Mai führt uns die Jahresfahrt 2019 in die Pfalz. Wir freuen uns auf vielfältige Eindrücke von unserer Basis Neustadt/Wstr., das Hambacher Schloss über Wissembourg im Elsass hin zu Limburg an der Lahn auf der Rückfahrt. Anmeldeunterlagen haben die Mitglieder mit dem Jahrbuch erhalten. Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier (bitte anklicken).

Informationen

Anmeldung (Fahrt zur Südpfalz 2019)

Weintor

Wir planen aktuell folgende Halbtages- und Tagesexkursionen:

09.03.2019 Besuch der "Bunte Kerke" in Lieberhausen
06.04.2019 Historischer Spaziergang mit Hartmut Benz in Merten
Ganztägiger Besuch der Grube Silberhardt und der Gedenkstätte der
Landjuden in Windeck
Besuch des Jüdischen Friedhofs in Siegburg
Stadtspaziergang in Bonn mit Rainer Selmann

Wenn Sie Rückfragen haben oder sich zu den Exkursionen anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an

Gisela Arnolds, Tel. 02247-2910

 

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Elisabeth Pützstück
Brief des Josef Hebekeuser aus dem Felde im September 1914 an seine „Wehrte Angehörigen“

Dr.-Ing. Martin Krause
Seelscheid im und nach dem Ersten Weltkrieg - Ein Rückblick nach 100 Jahren

Gemeindearchiv
Die Geschichte des Jockey Arthur Zimmermann
Eine Recherche des Gemeindearchives Neunkirchen-Seelscheid

Friedrich Koch †
Der Bergbau im Licht der Sprache - Ein Beitrag zur Flurnamenkunde

Dieter Siebert-Gasper
Zu dem Beitrag von Friedrich (genannt Fritz) Koch

Helmut Meng
Die neue Merten-Walker-Orgel in Sankt Margareta

Dr. Friedrich Haarhaus
Menschen am Rande der Gesellschaft

Dieter Siebert-Gasper
Der Kirchturmbrand von 1738 und die Glocken von St. Margareta · Teil 2

Emely Wälbers
Hexenverfolgung in Siegburg – am Beispiel eines Prozesses
Als Facharbeit vorgelegt am Antoniuskolleg Neunkirchen-Seelscheid

Gemeindeverwaltung
Vor 50 Jahren – vor 100 Jahren
Rückblick auf die Ereignisse in den Gemeinden Neunkirchen und Seelscheid

Die Buchhandlung Krein in Neunkirchen bot am 22.11.18 den passenden Rahmen für die Vorstellung des Jahrbuchs 2018 des Heimat- und Geschichtsvereins, des dreiunddreißigsten in Folge. In geübter Tradition ging der Vorsitzende kurz auf die einzelnen Artikel ein und zog einerseits Parallelen zum Heute, andererseits stellte er auch die Frage, ob wir aus der Vergangenheit gelernt haben.

Eindringliche Darstellungen zum 1. Weltkrieg anlässlich dessen Ende vor 100 Jahren lassen den damaligen Nationalismus und Patriotismus durchaus aktuell erscheinen. Zwei Beiträge um Sankt Margareta beleuchten ältere und neuere Aspekte um dieses Wahrzeichen Neunkirchens. Dass der Bergbau Spuren hinterlassen hat, und dies nicht nur in der Landschaft, sondern auch in hiesigen Ortsnamen, bezeugen weitere Beiträge. Unsere jüngste Autorin, Emely Wälbers, beschäftigt sich in einer Facharbeit am Antoniuskolleg mit Hexenverbrennungen, deren Widersinn für uns heute kaum fassbar ist, während unser ältester Autor, Dr. Friedrich Haarhaus, Menschen und ihre Probleme am Rande der Gesellschaft beschreibt, die Aktualität seines Beitrags liegt auf der Hand. Frau Murazzo rundet das Jahrbuch mit 2 Beiträgen aus dem Gemeindearchiv ab.

Besonders gefreut hat es uns, dass zwei jüngere Autorinnen ihre Arbeiten bei uns veröffentlicht haben, und wir hoffen, dass ihnen die beschriebene Neugier erhalten bleibt! Wie sagte doch die Stellvertretende Bürgermeisterin in ihrem Grußwort mit Blick auf unser neues Jahrbuch: „Es macht Lust zum Lesen!“ Sind Sie sind neugierig geworden? Das Jahrbuch ist wieder in der Buchhandlung Krein und den örtlichen Banken zum Preis von 10 Euro erhältlich (die Mitglieder haben das Jahrbuch bereits erhalten), oder Sie besuchen unseren Stand auf den Weihnachtsmärkten – Wir freuen uns auf Sie!

Dort können Sie auch unseren historischen Wandkalender 2019 erwerben. Erhältlich ist er ebenso in Seelscheid in der Bäckerei Stümper und bei Schreibwaren Künster, in Neunkirchen in der Rathausapotheke, im Hofcafé Franken und im Café Stommel.

Ihr Heimat- und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid
Hans-Jürgen Parpart, 1. Vorsitzender

Vorstellen der Beiträge
Dr. Friedrich Haarhaus - Der älteste Autor
Emely Wälbers - Die jüngste Autorin
Vorsitzender im Kreis der Autoren

 

 

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