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Der Heimat-und Geschichtsverein hat seine Mitglieder mit dem Weihnachtsbrief bereits zur jährlichen Mitgliederversammlung mit anschließendem Vortrag eingeladen. Daran wollen wir erinnern.

Die Mitgliederversammlung findet am Freitag, den 8. Mai um 19 Uhr im Selbstlernzentrum (an der Gesamtschule) in Neunkirchen statt. Der Eingang über den Schulhof bzw. an der Walzenrather Straße wird ausgeschildert.

Tagesordnung :

  1. Genehmigung und ggf. Erweiterung der Tagesordnung

  2. Geschäftsbericht des Vorsitzenden

  3. Vorlage der Jahresrechnung durch die Kassiererin

  4. Bericht der Kassenprüfer

  5. Entlastung der Kassiererin und des Vorstands

  6. Neufestsetzung Mitgliedsbeitrag

  7. Verschiedenes

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung laden wir die Mitglieder ein zu einem Vortrag von Hartmut Benz zum Thema „Neunkirchen und Seelscheid in den Jahren des Nationalsozialismus“.

Hans-Jürgen Parpart, 1. Vorsitzender Heimat – und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

Die römische Kalkbrennerei in Iversheim bei Bad Münstereifel war am Samstag, den 21. März das Ziel der archäologischen Exkursion des Heimat- und Geschichtsvereins Neunkirchen-Seelscheid. Das Ehepaar Homberg hatte eingeladen, antike Bautechnik vor Ort hautnah zu erleben.

Die Anlage wurde 1966 beim Bau einer Wasserleitung zufällig entdeckt und umfasst sechs gut erhaltene Kalköfen aus dem 2. und 3. Jahrhundert. Heute befindet sich über einem Teil der Anlage ein Schutzbau, in dem drei Öfen besichtigt werden können. Der Kalksteinbruch lag oberhalb der Brennerei, was den Arbeitsablauf seinerzeit vereinfachte. Während Herr Homberg uns den Brennvorgang anschaulich erläuterte, weihte uns Frau Homberg in die kulinarischen Genüsse der Römer ein. Wir durften vom römischen Brot über „Moretum“, eine römische Schafskäsecreme, bis hin zum Honigkuchen römische Köstlichkeiten probieren. 2021 wurde die Kalkbrennerei als Teil des Niedergermanischen Limes zum Unesco Welterbe.

Anschließend kehrten wir im - nach der Flutkatastrophe von 2021 - sehr schön wiederaufgebauten Bad Münstereifel in ein Café ein.

Nochmals vielen Dank dem Ehepaar Homberg für diese sehr persönliche und abwechslungsreiche Führung.

Antje Fischer, 2. Vorsitzende Heimat-und Geschichtsverein

Am 21. Februar besuchte der Heimat-und Geschichtsverein das in der ehemaligen Dorfkirche in Marienheide-Kempershöhe untergebrachte Museum für mechanische Musikautomaten. In einer 75-minütigen Führung erlebten wir die heitere Welt der mechanischen Musik. Mechanische Musikinstrumente sind Musikautomaten, die Musik durch eine Stiftwalze, eine gestanzte Metall- oder Pappplatte, Papierrolle oder mittels eines Leporello wiedergeben. Die Bandbreite der Musikinstrumente reicht dabei von der einfachen Spieldose über Musikuhren, künstliche Vögel- und Puppenautomaten bis hin zu Drehorgeln.

Dr. Ullrich Wimmer hat in über 50 Jahren eine beeindruckende Sammlung an mechanischen Instrumenten aus vier Jahrhunderten zusammengetragen. Er präsentierte uns kenntnisreich und höchst unterhaltsam mit einer historischen Einordnung verschiedene Exponate. Beginnend mit einem selbstspielenden Klavier beeindruckte uns eine Amseluhr genauso, wie eine kleine, kostbare Vogeldose, bei der ein Vögelchen ein Liedchen zwitscherte. Ein besonderes Exponat ist auch eine 2m hohe Flötenuhr, Baujahr 1830, mit einer beweglichen und musizierenden Figurenbühne. Zum Abschied spielte ein Orchestrion, das ursprünglich aus einem Brüsseler Etablissement stammte. 

Diese Sammlung von feinmechanischen Kunstwerken ist einmalig und deshalb wurde dem Museum 2017 der Titel Immaterielles UNESCO Kulturerbe verliehen. Der Besuch ist ein absolutes Muss für  Liebhaber mechanischer Musik. 

Der spannende und informative Nachmittag wurde mit einem Pott Kaffee und einem überschaubaren Stück Kuchen im Hofcafe Kaffeekännchen abgerundet. 

Antje Fischer, 2. Vorsitzende Heimat-und Geschichtsverein

Am 21. März wollen wir die römische Kalkbrennerei in Bad Münstereifel-Iversheim besuchen, die 1966 entdeckt wurde.Es handelt es sich um das seltene Denkmal einer römischen Industrieanlage, die in der Zeit von etwa 150 - 300 n. Chr. in Betrieb war und in der die Römer Branntkalk für die Mörtelherstellung produzierten. Die noch sehr gut erhaltenen, mächtigen Kalkbrennöfen sind in einem Schutzbau zu besichtigen und gehören zum UNESCO-Welterbe "Niedergermanischer Limes". Warum die Anlage dazugehört, wer die Anlage betrieben hat, wie die Römer den Kalk gewannen und noch vieles mehr erfahren wir bei unserem Besuch  am 21. März.

Wir treffen uns am 21. März um 12:30 Uhr am Antoniusplatz in Neunkirchen, bilden ggf. Fahrgemeinschaften und brechen auf in die Eifel.  Als Kostenbeitrag erbitten wir 10 Euro für Mitglieder bzw. Nichtmitglieder 12 Euro.

Anmeldung bei Antje Fischer (Telefon: 02247/ 6581 oder antje.fischer67@gmxde)

Für  unsere Jahresfahrt, die uns vom 4. bis 7. Juni nach Bad Kreuznach an der Nahe führt, sind für Nachzügler noch wenige Plätze frei. Wir werden schwerpunktmäßig die Naheregion in und um Bad Kreuznach erkunden. Ein Besuch der Kaiserpfalz in Ingelheim mit Weiterfahrt nach Mainz ist vorgesehen. Den Tag der Heimfahrt am Sonntag nutzen wir zum Besuch des Weinguts Schloss Johannisberg, der Abtei St. Hildegard und evtl. des Niederwalddenkmals.

Näheres auf unserer Homepage unter https://hgv-nks.de/jahresfahrt-2026-bad-kreuznach.
Auskunft erteilt Bernhard Plitzko TelNr 02247/8534

Wir freuen uns auf Sie

Hans-Jürgen Parpart, 1. Vorsitzender Heimat – und Geschichtsverein

In der ehemaligen Dorfkirche in Marienheide - Kempershöhe werden mechanische Musikinstrumente aus drei Jahrhunderten gezeigt. Es erklingen Musikuhren, Walzen und Plattenspieldosen, Drehorgeln und noch vieles mehr. Während der Führung hören wir Geschichten, Anekdoten und Lieder - wer möchte kann mitsingen.

Im Anschluss kehren wir ins Hofcafe „Kaffeekännchen“ ein.

Der Heimat – und Geschichtsverein bietet am Samstag den 21.2. 2026 eine Führung im Bergischen Drehorgelmuseum an. Der Unkostenbeitrag (Eintritt) beträgt 10 Euro für Mitglieder (Nichtmitglieder 12 Euro).

Treffpunkt: 21.2. um 13 Uhr am Antoniusplatz in Neunkirchen (ggf. Bildung von Fahrgemeinschaften)

Anmeldung bei Antje Fischer (Telefon: 02247/ 6581 oder antje.fischer67@gmxde)

Wir freuen uns auf Sie

Hans-Jürgen Parpart, 1. Vorsitzender Heimat – und Geschichtsverein


Bild: Drehorgelmuseum

Das Jahr 2025 neigte sich dem Ende zu. Für uns vom Heimat- und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid ein spannendes Jubiläumsjahr mit vielen Aktivitäten, Begegnungen und auch einer besonderen Ehrung, die uns in besonderer Dankbarkeit zurückblicken lässt. 40 Jahre HGV sind nicht ungesehen vorübergegangen und so wurde uns am 04. Dezember von der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid die Auszeichnung „Ehrenamt des Jahres“ durch Bürgermeister Guido Vierkötter verliehen.

Es ist schön, dass die geleistete ehrenamtlich Arbeit gesehen und wertgeschätzt wird. Das gibt Schwung fürs nächste Jahr.

Und so danken wir allen Beteiligten, Mitgliedern und Lesern und freuen uns auf ein neues Jahr voller schöner Momente, Geschichten und Bilder in und aus unserer Gemeinde.

Christine Rettberg, Vorstand Heimat- und Geschichtsverein

Als krönenden Abschluss des Jubiläumsjahres 2025 zeigte der Heimat- und Geschichtsverein am 05. Dezember im evangelischen Gemeindehaus in Seelscheid den Film von Leo Lammert und Günter Nebel „Neunkirchen-Seelscheid, Ein Juwel des Bergischen Landes“; einen wunderschönen und stimmungsvollen Film über unsere Heimat, der 2008 gedreht wurde. Die anwesenden Zuschauer zeigten sich überrascht von der professionellen Aufnahme, eine gelungene Präsentation unserer Gemeinde.

Der nachgesagten etwas zu kurz gekommenen Darstellung des Ortsteiles Seelscheid wurde mit einem zweiten historischen Streifen aus dem Jahr 1965 Abhilfe geschaffen, in dem unter anderem Blicke auf einen Jahrmarkt bei Sankt Georg und die alte Apfelsaftabfüllung im Ortszentrum von Seelscheid geworfen wurden.

Mit guten Gesprächen nach einigen Fotos von „einst“ und „jetzt“ ließ man den Abend ausklingen.

Christine Rettberg

Der Heimat- und Geschichtsverein ist auch im Jubiläumsjahr auf unseren Weihnachtsmärkten vertreten. Die Seelscheider Chresmaat bot die Gelegenheit, unser aktuelles Jahrbuch zu erwerben oder auch unser aktuelles Angebot, die Broschüre „Wo de Hohnder jepickt han“, ein brandneuer Begleiter zu interessanten Orten der Gemeinde. Manche nutzten auch die Gelegenheit, Mitglied zu werden und wer dies bei uns am Stand machte, erhielt anlässlich unseres 40-jährigen Jubiläums eine Überraschung! Dieses Angebot gilt auch in Neunkirchen!

Besuchen Sie uns am 13. und 14. Dezember auf dem Romantik-Weihnachtsmarkt in Neunkirchen. Sie finden uns am Marktplatz!

Wir freuen uns auf Sie und viele Gespräche!

Ihr Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

 

Sein Haus ist in unserer Broschüre

Der Heimat- und Geschichtsverein wurde dieses Jahr 40 Jahre alt, was wir mit einer Veranstaltungsreihe begleitet haben. Diese endet nun im Dezember mit dem Angebot, Filme über Neunkirchen-Seelscheid anzusehen. Es sind dies zum einen der Film von Leo Lammert und Günter Nebel mit dem Titel „Neunkirchen-Seelscheid – Ein Juwel des Bergischen Landes“ aus 2008 sowie zum anderen filmische Splitter, die uns Impressionen aus dem Seelscheid der Jahre um 1965 vermitteln.

Wann und wo? Am Freitag, den 5. Dezember um 18 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirche Seelscheid. Sie wollen dabei sein? Für die weitere Planung bitten wir um Ihre Anmeldung:

Hans-Jürgen Parpart Tel. 02247/300206 oder E-Mail anmeldung@hgv-nks.de

Wir freuen uns auf Sie

Hans-Jürgen Parpart, 1. Vorsitzender Heimat– und Geschichtsverein

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