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Als krönenden Abschluss des Jubiläumsjahres 2025 zeigte der Heimat- und Geschichtsverein am 05. Dezember im evangelischen Gemeindehaus in Seelscheid den Film von Leo Lammert und Günter Nebel „Neunkirchen-Seelscheid, Ein Juwel des Bergischen Landes“; einen wunderschönen und stimmungsvollen Film über unsere Heimat, der 2008 gedreht wurde. Die anwesenden Zuschauer zeigten sich überrascht von der professionellen Aufnahme, eine gelungene Präsentation unserer Gemeinde.

Der nachgesagten etwas zu kurz gekommenen Darstellung des Ortsteiles Seelscheid wurde mit einem zweiten historischen Streifen aus dem Jahr 1965 Abhilfe geschaffen, in dem unter anderem Blicke auf einen Jahrmarkt bei Sankt Georg und die alte Apfelsaftabfüllung im Ortszentrum von Seelscheid geworfen wurden.

Mit guten Gesprächen nach einigen Fotos von „einst“ und „jetzt“ ließ man den Abend ausklingen.

Christine Rettberg

Der Heimat- und Geschichtsverein ist auch im Jubiläumsjahr auf unseren Weihnachtsmärkten vertreten. Die Seelscheider Chresmaat bot die Gelegenheit, unser aktuelles Jahrbuch zu erwerben oder auch unser aktuelles Angebot, die Broschüre „Wo de Hohnder jepickt han“, ein brandneuer Begleiter zu interessanten Orten der Gemeinde. Manche nutzten auch die Gelegenheit, Mitglied zu werden und wer dies bei uns am Stand machte, erhielt anlässlich unseres 40-jährigen Jubiläums eine Überraschung! Dieses Angebot gilt auch in Neunkirchen!

Besuchen Sie uns am 13. und 14. Dezember auf dem Romantik-Weihnachtsmarkt in Neunkirchen. Sie finden uns am Marktplatz!

Wir freuen uns auf Sie und viele Gespräche!

Ihr Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

 

Sein Haus ist in unserer Broschüre

Der Heimat- und Geschichtsverein wurde dieses Jahr 40 Jahre alt, was wir mit einer Veranstaltungsreihe begleitet haben. Diese endet nun im Dezember mit dem Angebot, Filme über Neunkirchen-Seelscheid anzusehen. Es sind dies zum einen der Film von Leo Lammert und Günter Nebel mit dem Titel „Neunkirchen-Seelscheid – Ein Juwel des Bergischen Landes“ aus 2008 sowie zum anderen filmische Splitter, die uns Impressionen aus dem Seelscheid der Jahre um 1965 vermitteln.

Wann und wo? Am Freitag, den 5. Dezember um 18 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirche Seelscheid. Sie wollen dabei sein? Für die weitere Planung bitten wir um Ihre Anmeldung:

Hans-Jürgen Parpart Tel. 02247/300206 oder E-Mail anmeldung@hgv-nks.de

Wir freuen uns auf Sie

Hans-Jürgen Parpart, 1. Vorsitzender Heimat– und Geschichtsverein

Inhaltsverzeichnis

Antje Fischer-Christine Rettberg: 40 Jahre Arbeit für den Heimat- und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid 

Hartmut Benz: Einwohner und Vermögensverhältnisse im  Kapellenbezirk Seelscheid 1644

Thomas Demmer-Meikel Kenfenheuer: Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen-Seelscheid, Löschzug Neunkirchen

Sonja Feld:Meine Notizen zur Geschichte von REWE-Kolmitz oder "Die Geschichte vor der Geschichte der Helga-und Bodo-Kolmitz-Stiftung"

Gabriele Erdmann: Pütz Jupp - Das letzte Wolperather Orginal

Anke Glasmacher: 30 Jahre ehrenamtliches Engagement für Neunkirchen-Seelscheid - Hans-Jürgen Parpart schaut dankbar zurück und natürlich nach vorne

Elisabeth Pützstück: "Mäuerchen gucken" in Roma Aeterna oder Erinnerungen an eine denkwürdige Romreise

Johannes Dobelke: Die Horbacher Mühle: Die letzte noch Feinmehl produzierende Mühle im Kreis

Felix Timm-Cole Hopkins: Geschichte einer Eischeider Familie, die in die USA auswanderte

Antje Fischer: Auf ein frohes Wiedersehen

Monika Gruchmann:  Kinderverschickung- Reise ins Ungewisse, Kinderkuren in den 50er bis 80er Jahren

Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid Lena Löschner: Die Wahnbachtalsperre-ein Grenzgebiet?

Wilfried Hoss: Eindrücke aus meiner Kindheit

Gemeindeverwaltung Neunkirchen-Seelscheid, Alessandra Murazzo-Stefan Franken:

Vor 100 Jahren- Rückblick auf die Ereignisse in den Gemeinden Neunkirchen und Seelscheid

Vor 50 Jahren- Rückblick auf die Ereignisse in der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid

Eine denkwürdige Anzahl an Jahren, befand auch der designierte Bürgermeister Guido Vierkötter in seiner Festansprache. Durch 40 Jahre mittels reiner ehrenamtlicher Arbeit getragen zu werden, das bedeute schon etwas.

Zum würdigen Begehen des Anlasses war in das Foyer des Selbstlernzentrums in Neunkirchen geladen worden. Umsorgt vom Catering Team Säemann und musikalisch begleitet von den Colonia Harmonists, berichtete Jürgen Parpart von den Anfängen des Vereins und dessen führenden Persönlichkeiten.

In einem zweiten Abschnitt stellte Hartmut Benz die neue Broschüre „ Wo de Hohnder jepickt han“ vor, ein brandneuer Begleiter zu interessanten Orten der Gemeinde (erhältlich bei der Buchhandlung Löffelholz zum Preis von 8 Euro). Wissen Sie, wo der Gedenkstein für den ermordeten Landarbeiter steht? Oder welchen Weg Sie am besten durch den alten Ortskern von Seelscheid nehmen? Wie immer launig und mit eigenem Erlebten gespickt wusste Hartmut Benz die Zuhörer zum Schmunzeln zu bewegen.

Jürgen Parpart stellte dann als Vorsitzender das neue Jahrbuch des Vereines, die Heimatblätter, Ausgabe 40, vor. Dem Anlass entsprechend in rubinrot gehalten. Wieder konnte auf eine Vielzahl gelungener Artikel zurück gegriffen werden: Vom Überblick über 40 Jahre Heimat-und Geschichtsverein zur Horbacher Mühle, von der Bodo- und Helga Kolmitz Stiftung zum Löschzug Neunkirchen der Freiwilligen Feuerwehr und vieles mehr. Die Mitglieder sollten es bereits erhalten haben.

Zum Abschluss wurde zum Buffet gebeten und mit den etwa 60 geladenen Gästen auf den Anlass angestoßen…und wie es sich für einen Heimat- und Geschichtsverein gehört, über Vergangenes erzählt.

Christine Rettberg

Heimat – und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

p.s. Wie gewohnt erhalten Sie das Jahrbuch bei der Buchhandlung Löffelholz und den örtlichen Banken

Unser 2024 verstorbenes langjähriges Mitglied Hein Honscheid hat mit großer Begeisterung mitgeholfen, dass das alte Wiescheider Kreuz heute an der Wand der Trauerhalle des Neunkirchener Friedhofs hängt. Seine Kinder haben es nun mit einer großzügigen Spende ermöglicht, diesem gegenüber eine Ruhebank aufzustellen.

Der Sohn bringt das Schild an

Tochter, Sohn, Enkelinnen und Schwiegertochter

Die Bank

Als ein voller Erfolg entpuppte sich der Heimatlieder und Mundartabend im gemütlichen Dorfhaus in Kurtsiefen.

Bekannte Heimatlieder wie „Kein schöner Land“, „Hohe Tannen“ und „Nehmt Abschied Brüder“ trugen ebenso zum Gelingen des Abends bei, wie die Seelscheider Mundartlieder „Pingsei“, „Nohpesch Pitter“ und das gerne zu späterer Stunde auf Festivitäten gesungene Lied „Der Tag des Herrn“. Auch auf kölsches Liedgut wurde mit „In unserm Veedel“ „Alle Jläser huh“ u.a. zurückgegriffen. Elisabeth Pützstück und Peter Quadt tauschten in bestem Seelscheider Platt mit weiteren Teilnehmenden Erinnerungen an Speisen und Gebräuche der Jugendzeit bis hin zum Dorfleben und Beerdigungsritualen aus. Am Ende war man sich einig: Wäre schön, wenn so ein Abend noch einmal stattfinden könnte. Und warum nicht auch in Neunkirchen?

Christine Rettberg

für den Heimat- und Geschichtsverein


Papier selber schöpfen ist eine wunderbar kreative Arbeit und nachhaltig zugleich. Der Papierbrei aus Papierresten und Birken-Zellulose wird zur Verfügung gestellt und ist ohne Zusatzstoffe. Das Papier kann mit getrockneten Gräsern und Blüten gestaltet werden.
Die Werkzeuge: Das Schöpfsieb, die Bütte für den Papierbrei, Vliestücher, Handtücher und eine Presse sind vorhanden.

Wer: Für Kinder von 5-8 Jahren - Auf 8 Kinder begrenzt

Wann: am 15.08.2025, von 9.00-12.00Uhr.

Wo: Ute Fischer, Unterweg 3, 53819 Nk.-Seel.-Kotthausen

Kosten: 5 € pro Kind

Anmeldung bei: Antje Fischer, Tel. 02247-6581 oder antje.fischer67@gmx.de

Ihr Heimat – und Geschichtsverein

Fotos: Ute Fischer

Dialekt und Volkslieder ist das, was man unweigerlich mit dem Begriff Heimat verbindet. An beidem scheiden sich manchmal die Geister, sind doch beide auch gerne als „überkommen“ bezeichnet.

Dass sie aber auch ein warmes Gefühl der Gemeinschaft erzeugen können und das auch in früherer Zeit schon taten, ja, dass sie uns sogar mit den Altvorderen verbinden können, wollen wir am Samstag, den 19.07.2025 um 19.00 Uhr im Dorfhaus in Kurtsiefen zeigen.

Eine kleine Auswahl an Getränken steht gegen eine Spende zur Verfügung. Anmeldungen bitte an Christine Rettberg c.rettberg@freenet.de oder 02247/75043

Wir freuen uns auf Sie!

Trotz großer Hitze folgten am Freitag, den 13. Juni mehr als 20 Interessierte unserer Einladung, die Alteburg (in der Literatur zwischen Meisenbach und Weiert gelegen) unter fachkundiger Führung von Frau Dr. Weiler-Rahnfeld. Leiterin der Außenstelle Overath des Amtes für Bodendenkmalpflege des LVR, zu besichtigen. Sie schilderte nach einem Anmarsch aus Oberdorst von ca. 1 Kilometer sehr anschaulich den Aufbau der Fliehburg. Diese war wohl nur bei Gefahr „besetzt“ und nicht dauerhaft besiedelt. Die Anlage war wahrscheinlich ein reines Erdwallbauwerk  und hatte keine Palisaden oder Steinbefestigungen. Mit der zur Zeit der Karolinger verfügbaren Technik bot sie gleichwohl, auf einem erhöhten Geländesporn gelegen, mit dem Aufbau aus Vorwall, Graben und Wall Schutz gegen Angreifer.

Leider ist dieses Bodendenkmal gekennzeichnet durch sogenannte Fundarmut, das heißt es finden sich weder Holzrelikte noch Keramik oder ähnliches aus dieser Zeit. So mussten verschiedene andere wissenschaftliche Möglichkeiten genutzt werden um zu erkennen, dass die Bauzeit im Frühmittelalter  lag, ein weiterer Hinweis über die frühe Besiedelung unserer Heimat. Es gibt auch Erkenntnisse, dass Wasser – alles in Handarbeit – zur Verdichtung der Erde und damit zur Verbesserung der Stabilität der Wälle genutzt wurde.

Ein Schild des VVS am Eingang der Alteburg erklärt das eine oder andere und ein Ausflug hierhin lohnt.

Hans-Jürgen Parpart, 1. Vors. Heimat-und Geschichtsverein

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