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Am 21. Februar besuchte der Heimat-und Geschichtsverein das in der ehemaligen Dorfkirche in Marienheide-Kempershöhe untergebrachte Museum für mechanische Musikautomaten. In einer 75-minütigen Führung erlebten wir die heitere Welt der mechanischen Musik. Mechanische Musikinstrumente sind Musikautomaten, die Musik durch eine Stiftwalze, eine gestanzte Metall- oder Pappplatte, Papierrolle oder mittels eines Leporello wiedergeben. Die Bandbreite der Musikinstrumente reicht dabei von der einfachen Spieldose über Musikuhren, künstliche Vögel- und Puppenautomaten bis hin zu Drehorgeln.

Dr. Ullrich Wimmer hat in über 50 Jahren eine beeindruckende Sammlung an mechanischen Instrumenten aus vier Jahrhunderten zusammengetragen. Er präsentierte uns kenntnisreich und höchst unterhaltsam mit einer historischen Einordnung verschiedene Exponate. Beginnend mit einem selbstspielenden Klavier beeindruckte uns eine Amseluhr genauso, wie eine kleine, kostbare Vogeldose, bei der ein Vögelchen ein Liedchen zwitscherte. Ein besonderes Exponat ist auch eine 2m hohe Flötenuhr, Baujahr 1830, mit einer beweglichen und musizierenden Figurenbühne. Zum Abschied spielte ein Orchestrion, das ursprünglich aus einem Brüsseler Etablissement stammte. 

Diese Sammlung von feinmechanischen Kunstwerken ist einmalig und deshalb wurde dem Museum 2017 der Titel Immaterielles UNESCO Kulturerbe verliehen. Der Besuch ist ein absolutes Muss für  Liebhaber mechanischer Musik. 

Der spannende und informative Nachmittag wurde mit einem Pott Kaffee und einem überschaubaren Stück Kuchen im Hofcafe Kaffeekännchen abgerundet. 

Antje Fischer, 2. Vorsitzende Heimat-und Geschichtsverein

Am 21. März wollen wir die römische Kalkbrennerei in Bad Münstereifel-Iversheim besuchen, die 1966 entdeckt wurde.Es handelt es sich um das seltene Denkmal einer römischen Industrieanlage, die in der Zeit von etwa 150 - 300 n. Chr. in Betrieb war und in der die Römer Branntkalk für die Mörtelherstellung produzierten. Die noch sehr gut erhaltenen, mächtigen Kalkbrennöfen sind in einem Schutzbau zu besichtigen und gehören zum UNESCO-Welterbe "Niedergermanischer Limes". Warum die Anlage dazugehört, wer die Anlage betrieben hat, wie die Römer den Kalk gewannen und noch vieles mehr erfahren wir bei unserem Besuch  am 21. März.

Wir treffen uns am 21. März um 12:30 Uhr am Antoniusplatz in Neunkirchen, bilden ggf. Fahrgemeinschaften und brechen auf in die Eifel.  Als Kostenbeitrag erbitten wir 10 Euro für Mitglieder bzw. Nichtmitglieder 12 Euro.

Anmeldung bei Antje Fischer (Telefon: 02247/ 6581 oder antje.fischer67@gmxde)

Für  unsere Jahresfahrt, die uns vom 4. bis 7. Juni nach Bad Kreuznach an der Nahe führt, sind für Nachzügler noch wenige Plätze frei. Wir werden schwerpunktmäßig die Naheregion in und um Bad Kreuznach erkunden. Ein Besuch der Kaiserpfalz in Ingelheim mit Weiterfahrt nach Mainz ist vorgesehen. Den Tag der Heimfahrt am Sonntag nutzen wir zum Besuch des Weinguts Schloss Johannisberg, der Abtei St. Hildegard und evtl. des Niederwalddenkmals.

Näheres auf unserer Homepage unter https://hgv-nks.de/jahresfahrt-2026-bad-kreuznach.
Auskunft erteilt Bernhard Plitzko TelNr 02247/8534

Wir freuen uns auf Sie

Hans-Jürgen Parpart, 1. Vorsitzender Heimat – und Geschichtsverein

Das Jahr 2025 neigte sich dem Ende zu. Für uns vom Heimat- und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid ein spannendes Jubiläumsjahr mit vielen Aktivitäten, Begegnungen und auch einer besonderen Ehrung, die uns in besonderer Dankbarkeit zurückblicken lässt. 40 Jahre HGV sind nicht ungesehen vorübergegangen und so wurde uns am 04. Dezember von der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid die Auszeichnung „Ehrenamt des Jahres“ durch Bürgermeister Guido Vierkötter verliehen.

Es ist schön, dass die geleistete ehrenamtlich Arbeit gesehen und wertgeschätzt wird. Das gibt Schwung fürs nächste Jahr.

Und so danken wir allen Beteiligten, Mitgliedern und Lesern und freuen uns auf ein neues Jahr voller schöner Momente, Geschichten und Bilder in und aus unserer Gemeinde.

Christine Rettberg, Vorstand Heimat- und Geschichtsverein

Als krönenden Abschluss des Jubiläumsjahres 2025 zeigte der Heimat- und Geschichtsverein am 05. Dezember im evangelischen Gemeindehaus in Seelscheid den Film von Leo Lammert und Günter Nebel „Neunkirchen-Seelscheid, Ein Juwel des Bergischen Landes“; einen wunderschönen und stimmungsvollen Film über unsere Heimat, der 2008 gedreht wurde. Die anwesenden Zuschauer zeigten sich überrascht von der professionellen Aufnahme, eine gelungene Präsentation unserer Gemeinde.

Der nachgesagten etwas zu kurz gekommenen Darstellung des Ortsteiles Seelscheid wurde mit einem zweiten historischen Streifen aus dem Jahr 1965 Abhilfe geschaffen, in dem unter anderem Blicke auf einen Jahrmarkt bei Sankt Georg und die alte Apfelsaftabfüllung im Ortszentrum von Seelscheid geworfen wurden.

Mit guten Gesprächen nach einigen Fotos von „einst“ und „jetzt“ ließ man den Abend ausklingen.

Christine Rettberg

Der Heimat- und Geschichtsverein wurde dieses Jahr 40 Jahre alt, was wir mit einer Veranstaltungsreihe begleitet haben. Diese endet nun im Dezember mit dem Angebot, Filme über Neunkirchen-Seelscheid anzusehen. Es sind dies zum einen der Film von Leo Lammert und Günter Nebel mit dem Titel „Neunkirchen-Seelscheid – Ein Juwel des Bergischen Landes“ aus 2008 sowie zum anderen filmische Splitter, die uns Impressionen aus dem Seelscheid der Jahre um 1965 vermitteln.

Wann und wo? Am Freitag, den 5. Dezember um 18 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirche Seelscheid. Sie wollen dabei sein? Für die weitere Planung bitten wir um Ihre Anmeldung:

Hans-Jürgen Parpart Tel. 02247/300206 oder E-Mail anmeldung@hgv-nks.de

Wir freuen uns auf Sie

Hans-Jürgen Parpart, 1. Vorsitzender Heimat– und Geschichtsverein

Inhaltsverzeichnis

Antje Fischer-Christine Rettberg: 40 Jahre Arbeit für den Heimat- und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid 

Hartmut Benz: Einwohner und Vermögensverhältnisse im  Kapellenbezirk Seelscheid 1644

Thomas Demmer-Meikel Kenfenheuer: Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen-Seelscheid, Löschzug Neunkirchen

Sonja Feld:Meine Notizen zur Geschichte von REWE-Kolmitz oder "Die Geschichte vor der Geschichte der Helga-und Bodo-Kolmitz-Stiftung"

Gabriele Erdmann: Pütz Jupp - Das letzte Wolperather Orginal

Anke Glasmacher: 30 Jahre ehrenamtliches Engagement für Neunkirchen-Seelscheid - Hans-Jürgen Parpart schaut dankbar zurück und natürlich nach vorne

Elisabeth Pützstück: "Mäuerchen gucken" in Roma Aeterna oder Erinnerungen an eine denkwürdige Romreise

Johannes Dobelke: Die Horbacher Mühle: Die letzte noch Feinmehl produzierende Mühle im Kreis

Felix Timm-Cole Hopkins: Geschichte einer Eischeider Familie, die in die USA auswanderte

Antje Fischer: Auf ein frohes Wiedersehen

Monika Gruchmann:  Kinderverschickung- Reise ins Ungewisse, Kinderkuren in den 50er bis 80er Jahren

Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid Lena Löschner: Die Wahnbachtalsperre-ein Grenzgebiet?

Wilfried Hoss: Eindrücke aus meiner Kindheit

Gemeindeverwaltung Neunkirchen-Seelscheid, Alessandra Murazzo-Stefan Franken:

Vor 100 Jahren- Rückblick auf die Ereignisse in den Gemeinden Neunkirchen und Seelscheid

Vor 50 Jahren- Rückblick auf die Ereignisse in der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid

Eine denkwürdige Anzahl an Jahren, befand auch der designierte Bürgermeister Guido Vierkötter in seiner Festansprache. Durch 40 Jahre mittels reiner ehrenamtlicher Arbeit getragen zu werden, das bedeute schon etwas.

Zum würdigen Begehen des Anlasses war in das Foyer des Selbstlernzentrums in Neunkirchen geladen worden. Umsorgt vom Catering Team Säemann und musikalisch begleitet von den Colonia Harmonists, berichtete Jürgen Parpart von den Anfängen des Vereins und dessen führenden Persönlichkeiten.

In einem zweiten Abschnitt stellte Hartmut Benz die neue Broschüre „ Wo de Hohnder jepickt han“ vor, ein brandneuer Begleiter zu interessanten Orten der Gemeinde (erhältlich bei der Buchhandlung Löffelholz zum Preis von 8 Euro). Wissen Sie, wo der Gedenkstein für den ermordeten Landarbeiter steht? Oder welchen Weg Sie am besten durch den alten Ortskern von Seelscheid nehmen? Wie immer launig und mit eigenem Erlebten gespickt wusste Hartmut Benz die Zuhörer zum Schmunzeln zu bewegen.

Jürgen Parpart stellte dann als Vorsitzender das neue Jahrbuch des Vereines, die Heimatblätter, Ausgabe 40, vor. Dem Anlass entsprechend in rubinrot gehalten. Wieder konnte auf eine Vielzahl gelungener Artikel zurück gegriffen werden: Vom Überblick über 40 Jahre Heimat-und Geschichtsverein zur Horbacher Mühle, von der Bodo- und Helga Kolmitz Stiftung zum Löschzug Neunkirchen der Freiwilligen Feuerwehr und vieles mehr. Die Mitglieder sollten es bereits erhalten haben.

Zum Abschluss wurde zum Buffet gebeten und mit den etwa 60 geladenen Gästen auf den Anlass angestoßen…und wie es sich für einen Heimat- und Geschichtsverein gehört, über Vergangenes erzählt.

Christine Rettberg

Heimat – und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

p.s. Wie gewohnt erhalten Sie das Jahrbuch bei der Buchhandlung Löffelholz und den örtlichen Banken

Als ein voller Erfolg entpuppte sich der Heimatlieder und Mundartabend im gemütlichen Dorfhaus in Kurtsiefen.

Bekannte Heimatlieder wie „Kein schöner Land“, „Hohe Tannen“ und „Nehmt Abschied Brüder“ trugen ebenso zum Gelingen des Abends bei, wie die Seelscheider Mundartlieder „Pingsei“, „Nohpesch Pitter“ und das gerne zu späterer Stunde auf Festivitäten gesungene Lied „Der Tag des Herrn“. Auch auf kölsches Liedgut wurde mit „In unserm Veedel“ „Alle Jläser huh“ u.a. zurückgegriffen. Elisabeth Pützstück und Peter Quadt tauschten in bestem Seelscheider Platt mit weiteren Teilnehmenden Erinnerungen an Speisen und Gebräuche der Jugendzeit bis hin zum Dorfleben und Beerdigungsritualen aus. Am Ende war man sich einig: Wäre schön, wenn so ein Abend noch einmal stattfinden könnte. Und warum nicht auch in Neunkirchen?

Christine Rettberg

für den Heimat- und Geschichtsverein


Papier selber schöpfen ist eine wunderbar kreative Arbeit und nachhaltig zugleich. Der Papierbrei aus Papierresten und Birken-Zellulose wird zur Verfügung gestellt und ist ohne Zusatzstoffe. Das Papier kann mit getrockneten Gräsern und Blüten gestaltet werden.
Die Werkzeuge: Das Schöpfsieb, die Bütte für den Papierbrei, Vliestücher, Handtücher und eine Presse sind vorhanden.

Wer: Für Kinder von 5-8 Jahren - Auf 8 Kinder begrenzt

Wann: am 15.08.2025, von 9.00-12.00Uhr.

Wo: Ute Fischer, Unterweg 3, 53819 Nk.-Seel.-Kotthausen

Kosten: 5 € pro Kind

Anmeldung bei: Antje Fischer, Tel. 02247-6581 oder antje.fischer67@gmx.de

Ihr Heimat – und Geschichtsverein

Fotos: Ute Fischer

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