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In der ehemaligen Dorfkirche in Marienheide - Kempershöhe werden mechanische Musikinstrumente aus drei Jahrhunderten gezeigt. Es erklingen Musikuhren, Walzen und Plattenspieldosen, Drehorgeln und noch vieles mehr. Während der Führung hören wir Geschichten, Anekdoten und Lieder - wer möchte kann mitsingen.

Im Anschluss kehren wir ins Hofcafe „Kaffeekännchen“ ein.

Der Heimat – und Geschichtsverein bietet am Samstag den 21.2. 2026 eine Führung im Bergischen Drehorgelmuseum an. Der Unkostenbeitrag (Eintritt) beträgt 10 Euro für Mitglieder (Nichtmitglieder 12 Euro).

Treffpunkt: 21.2. um 13 Uhr am Antoniusplatz in Neunkirchen (ggf. Bildung von Fahrgemeinschaften)

Anmeldung bei Antje Fischer (Telefon: 02247/ 6581 oder antje.fischer67@gmxde)

Wir freuen uns auf Sie

Hans-Jürgen Parpart, 1. Vorsitzender Heimat – und Geschichtsverein


Bild: Drehorgelmuseum

Der Heimat- und Geschichtsverein ist auch im Jubiläumsjahr auf unseren Weihnachtsmärkten vertreten. Die Seelscheider Chresmaat bot die Gelegenheit, unser aktuelles Jahrbuch zu erwerben oder auch unser aktuelles Angebot, die Broschüre „Wo de Hohnder jepickt han“, ein brandneuer Begleiter zu interessanten Orten der Gemeinde. Manche nutzten auch die Gelegenheit, Mitglied zu werden und wer dies bei uns am Stand machte, erhielt anlässlich unseres 40-jährigen Jubiläums eine Überraschung! Dieses Angebot gilt auch in Neunkirchen!

Besuchen Sie uns am 13. und 14. Dezember auf dem Romantik-Weihnachtsmarkt in Neunkirchen. Sie finden uns am Marktplatz!

Wir freuen uns auf Sie und viele Gespräche!

Ihr Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

 

Sein Haus ist in unserer Broschüre

Unser 2024 verstorbenes langjähriges Mitglied Hein Honscheid hat mit großer Begeisterung mitgeholfen, dass das alte Wiescheider Kreuz heute an der Wand der Trauerhalle des Neunkirchener Friedhofs hängt. Seine Kinder haben es nun mit einer großzügigen Spende ermöglicht, diesem gegenüber eine Ruhebank aufzustellen.

Der Sohn bringt das Schild an

Tochter, Sohn, Enkelinnen und Schwiegertochter

Die Bank

Im Jubiläumsjahr - 40 Jahre HGV – führte die Jahresfahrt an den unteren Niederrhein. Sie wurde von Bernhard Plitzko sehr gut vorbereitet und souverän durchgeführt und bot viel Besonderes.

War der geführte Besuch in Kloster-Kamp im Nieselregen noch ‚Standard‘, so waren die Einlassungen und Führung des Historikers Hartmut Benz, eines unserer Vorstandsmitglieder, in Kloster Graefenthal inhaltsreich und unterhaltsam zugleich.

Etwas ganz Besonderes war am nächsten Tag der Besuch mit Herrn Benz auf Schloss Kalbeck, das im Allgemeinen der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Der Vormittag schloss mit einer Mittagsrast nach einer Fährfahrt über das Flüsschen Niers ab. Nachmittags besuchten wir auf der Gaesdonck das Internatsgymnasium mit seiner einzigartigen Bibliothek - die Dokumente und Bücher datieren bis ins 15. Jahrhundert. Dann fuhren wir nach Goch, wo Pfarrer Arndt, gebürtig aus Pohlhausen, es sich nicht nehmen ließ, uns seine evangelische Kirche am Markt, klassisches Beispiel einer reformierten Kirche, zu zeigen.

Der Samstag brachte eine kompetent begleitete Rundfahrt durch die Region mit Stopps in Nijmegen und Kevelaer. Die Fahrt führte auch durch Kleve mit eindrucksvoller Führung über den nahe gelegenen britischen Soldatenfriedhof. Mit einem guten Essen, leckeren Getränken und vielen guten Gesprächen klang der Tag aus.

Die Rückfahrt am Sonntag führte uns über die Gemeinde Grieth am Rhein - wer hätte gedacht, dass es über einen 800-Seelen-Ort so viel zu sagen gibt! - nach Kalkar mit seiner Nicolaikirche und ihren faszinierenden Glasfenstern und Altären. War der Fischerort Grieth in engen Mauern angelegt, so nutzte die Handelsstadt Kalkar viel Raum für öffentliche Flächen als Zeichen ihres Reichtums.

Pünktlich kamen wir abends wieder zuhause an. Und was sagen die Teilnehmer: Wir freuen uns auf die Fahrt im nächsten Jahr!

Hans-Jürgen Parpart, 1. Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins

Liebe Mitglieder,

wir laden ein zur Mitgliederversammlung des Heimat- & Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid:

Dienstag, den 06. Mai 2025, 19.00 Uhr,

in Neunkirchen im Selbstlernzentrum (an der Gesamtschule) Eingang Walzenrather Straße

Das Selbstlernzentrum ist barrierefrei!



Tagesordnung :

  1. Genehmigung und ggf. Erweiterung der Tagesordnung

  1. Geschäftsbericht des Vorsitzenden

  1. Vorlage der Jahresrechnung durch die Kassiererin

  1. Bericht der Kassenprüfer

  1. Entlastung der Kassiererin und des Vorstands

  1. Verschiedenes

Neunkirchen-Seelscheid, 15. November 2024

gez. H.-J. Parpart

 

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung laden wir zu einem Vortrag „Altersbestimmung von Bauholz – Eine praktische Anwendung von Dendrochronologie“ ein.

Herr Norbert Engels, Holzrestaurator im Amt für Denkmalpflege des LVR, der auch bei der Restaurierung des „Mailänder Kreuzes“ mitgewirkt hat, ist unserer Einladung gefolgt und trägt zum Thema vor und freut sich auf Ihre Fragen

 

Norbert Engels am Objekt (Foto: LVR)

Am Donnerstag, dem 21. November, war es wieder soweit: Am traditionellen Ort, der Buchhandlung Löffelholz in Neunkirchen, stellte der Vorsitzende den Gästen die 39. Ausgabe der Heimatblätter mit einem Überblick über die diesjährigen Beiträge vor.

Der Reigen beginnt mit der Remschosser Legende „Fräulein Gleisberg“, umfasst Berichte über die heimischen Betriebe Homa-Pumpen, die heutige Metzgerei Werner, ehedem Honnef-Küpper und die Rosen-Apotheke oder Kulturelles. Wussten Sie dass es Tanzwettbewerbe im Saal des Gasthof Röttgen gab und der Gospel-Chor „Good News“ nun auch schon 25 Jahre alt ist? Ein posthum veröffentlichter Beitrag von Dr. Krause wird ergänzt durch eine persönliche Erinnerung an ihn von Peter Quadt. Auch zwei Häuser werden vorgestellt: Die Herrenwieser Mühle und Brackemich 8. Die Restaurierung des „Mailänder Kreuzes“ wird im Jahrbuch dokumentiert und an die in Nackhausen wohnende Radsport-Legende Rolf Wolfshohl erinnert. Die Zeitgeschichte ist nicht nur durch die Standard-Rubriken „Gemeindeverwaltung vor 50 und 100 Jahren“ gegenwärtig, sondern vor allem wegen der Ausarbeitung „Die Entnazifizierung in Neunkirchen-Seelscheid“ einer Schülerin unserer Gesamtschule.

Sind Sie neugierig geworden? Das Jahrbuch – an die Mitglieder wird es verteilt – kann ab dem 2. Dezember wie gewohnt in der Buchhandlung Löffelholz und den örtlichen Banken zum Preis von 10 Euro erworben werden.

Der Vorstand des Heimat- & Geschichtsvereins Neunkirchen-Seelscheid

Vorwort

Gabriele Erdmann

Die Hundertjährige, bei der man Chrysanthemen aus dem Fenster warf

Das Leben und Wirken des Fräulein Gleisberg

Antje Fischer · Klaus Hoffmann

HOMA Pumpen – Ein Stück Heimatgeschichte

Bernhard Plitzko

Alte Pracht in neuem Glanz .

Das „Mailänder Kreuz“ in Wolperath wurde restauriert

Verkehrs- und Verschönerungsverein Seelscheid e.V. · Rolf Baum

Tanzturniere in Seelscheid

Anke Glasmacher

Ein gelungener Neuanfang:

Der Apotheker Wilfried Rosenbaum über Vertreibung,Flucht und 50 Jahre Neunkirchen

Bernd Küpper / Sabine Degen /Hans-Jürgen Parpart

Familiengeschichte der Metzgerei und Viehhandlung Honnef-Küpper

Christine und Clemens Rettberg

Über 25 Jahre musikalische Freude an der Verkündigung · Gospelchor Good News

Martin Krause (†)

Weihnachtsmarkt in Seelscheid .

Peter Quadt

Eine persönliche Erinnerung an Dr. Martin Krause

Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid

Alexandra Paich und Lena Bacher

Die Entnazifizierung in Neunkirchen-Seelscheid

Manfred Schneider

Familie Schneider aus der Herrenwieser Mühle

Günter Schröder

Brackemich 8 · Haus der Artistenfamilie Günther

Christine Rettberg

Radsportlegende Rolf Wolfshohl .

Gemeindeverwaltung Neunkirchen-Seelscheid

Alessandra Murazzo · Stefan Franken

Vor 100 Jahren – Rückblick auf die Ereignisse in den Gemeinden Neunkirchen und Seelscheid

Vor 50 Jahren – Rückblick auf die Ereignisse in der Gemeinde Neunkirchen - Seelscheid

Die letzte Exkursion des Heimat- und Geschichtsvereins in diesem Jahr führte am 2. November 15 Teilnehmer zum Ersten Deutschen Engelmuseum nach Engelskirchen.

In der alten Schlosserei der Firma Ermen und Engels sind ca. 3.000 Engelexponate ausgestellt. Dabei handelt es sich nur um einen Teil der weltweit größten Engelsammlung. Den Anstoß zur Museumsgründung gab Johann Fischer aus Kürten. Er hatte in über 20 Jahren mehr als 12.000 Exemplare zusammengetragen, die den Grundstock des Museums bilden. Allein 700 schmücken die im Mittelpunkt der Ausstellung stehende Himmelsleiter. Unsere von Engeln begeisterte Führerin geleitete uns kenntnisreich und unterhaltsam durch die 340 qm große Ausstellungsfläche. Sie stellte uns die drei Erzengel der Bibel vor: Michael, Gabriel und Raphael. Die Endung -el bedeutet „von Gott“. Beeindruckend fand ich die Darstellung des Erzengel Michael mit Schwert und Waage. Mit dem Schwert besiegt er in der Geschichte den Drachen der Finsternis Luzifer. Die Waage ist das Zeichen dafür, dass Michael nach dem Tod eines Menschen mit der Seelenwaage alle seine guten und schlechten Taten abwiegt. In weiteren Abteilungen lernten wir viel über Engel aus aller Welt, Grab- und Todesengel, Engel in der Weihnachtszeit und über Schutzengel. Laut Wikipedia ist ein Schutzengel ein zum Schutz eines Landes, eines Ortes oder einer Person zugestellter Engel. So wurden früher oft Engelbilder zum Schutz über Kinderbetten aufgehängt. Ein letzter Engel sei hier noch erwähnt: Der Original Engelskirchener Engel. Dieser entstand 2004 aus einem Engelprojekt einer Engelskirchener Schule und ist seitdem das Markenzeichen der Gemeinde. In der Weihnachtszeit werden viele Häuser mit dem beliebten Leuchtengel beschützt.

Anschließend wurde sich bei Kaffee und Kuchen im ehemaligen Engelscafe am Bahnhof über eigene Engelerfahrungen ausgetauscht.

Ein Ausflug zum Engelmuseum lohnt sich besonders in der Weihnachtszeit. Sie unterstützen das ehrenamtlich geführte Museum und sie werden nach dem Besuch garantiert wieder an diese geflügelten Wesen glauben.

Möge Ihr Schutzengel Sie begleiten.

Antje Fischer
2. Vorsitzende Heimat – und Geschichtsverein

Die letzte von Gisela Arnolds organisierte Exkursion führte eine kleine Gruppe von 10 Personen um den Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins nach Overath.
Vor dem Bahnhof erwarteten uns Mitglieder des Geschichtsvereins Overath. Der Bahnhof liegt nicht – wie in vielen bergischen Ortschaften – in der Peripherie, sondern zentral mitten im Ort. Reiner Janßen, Mitglied des Geschichtsvereins, erläuterte uns die Bedeutung des Bahnhofs für die Stadt. Der Bahnhof wurde 1884 errichtet.1910, zur Einweihung der Bahnstrecke Overath – Rösrath – Köln, wurde er zu seiner jetzigen Gestalt und Größe erweitert. Im Laufe der Zeit verlor das Bahnhofsgebäude immer mehr an Bedeutung. So begann im Jahre 2000 der Umbau des Bahnhofsgebäude zum Kulturbahnhof. Eine Gaststätte, ein Servicecenter, Seminarräume und ein Trauzimmer gaben dem historischen Bauwerk ein neues Gesicht.

Nun begann unsere Wanderung an der Hauptstraße durch die Stadt. Da es kaum ein Haus gab zudem Reiner Janßen nicht eine Geschichte erzählen konnte, verging die Zeit wie im Flug. Er erklärte uns welche Overather Persönlichkeit wo gewohnt hat und wo sich welches Geschäft befunden hat. Er zeigte uns das hoch über der Stadt gelegene ehemalige Haus des Bahnhofmeisters und das sogenannte „Bügeleisen“Haus, um hier zwei Beispiele zu nennen.

Der Weg führte uns auch an dem stadtbekannten Antoniusbrunnen vorbei. Sein Namensgeber ist der Heilige Antonius von Padua, der als Bronzestatue dargestellt ist. Zu seinen Füßen ist eine Anzahl von Fischen zu sehen, die seiner Predigt lauschen.

Die letzte Station unserer Tour war ein Bruchsteingebäude gegenüber der Pfarrkirche St. Walburga, dessen Baujahr1662 auf der Südseite in Eisenankern ausgewiesen ist. Der sogenannte Steinhof liegt auch an der Hauptstraße, der B55, die durch Overath führt. Er wurde auf den Grundmauern einer alten Wasserburg errichtet. Früher gehörten auch Stallungen und Zimmer für Fuhrleute zum Gasthaus.

Zum Abschluss haben wir uns nach allen Regeln der italienischen Küche im Da Nino verwöhnen lassen. Overath und das Restaurant Da Nino sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Ich möchte mich im Namen des HGV Neunkirchen-Seelscheid für die Vielzahl an wunderschönen und lehrreichen Exkursionen bei Gisela Arnold bedanken. Hoffentlich werden in Zukunft noch viele Menschen von Deiner Kreativität und Deinen Ideen inspiriert.

Antje Fischer

2. Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Neunkirchen-Seelscheid

Am 5. Mai erfolgte unsere jährliche Mitgliederversammlung – in diesem Jahr sogar zum angekündigten Termin. Der Vortragende war ein Überraschungsgast: Zimmermeister und Restaurator Sascha Nitsche aus Köln-Porz sprang kurzfristig ein und nahm uns 90 Minuten mit in eine spannende Reise in den Fachwerkbau und die Restaurierung älterer oder auch „verpfuschter“ Bauten.

Vortrag von Herrn Nitsche
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