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Am Dreikönigstag, am 6. Januar 2018 waren wir zu Gast bei Familie Haas in Berzbach, denn nur so lässt sich der Besuch des Heimat-und Geschichtsvereins im Technik – und Bauernmuseum in Berzbach beschreiben.

Unsere Gruppe von 25 Besuchern wurde aufgeteilt. Während die eine Hälfte mit den Wurzeln und etlichen Eigenheiten des Museums vertraut gemacht wurde, erlebte die andere Hälfte die Begeisterung mit der Familie Haas die ursprünglich in Ruppichteroth beheimatete Krippe von Alois Müller nun betreut, wobei der alljährliche Aufbau des großartigen Arrangements alleine 6 Wochen dauert. Zu sehen ist dann eine Krippe in einer Bergischen Umgebung, geprägt von Gebäuden und Einrichtungen die Alois Müller mit viel Liebe und noch mehr Präzision im Maßstab 1:18 nachgebaut hat. Ein Besuch lohnt sich immer!

Im Anschluss haben wir eine vorzügliche Bergische Kaffeetafel und die Gastfreundschaft von Familie Haas genossen und der Entschluss, zu sommerlicher Zeit das Museum und Familie Haas erneut zu besuchen, wurde gefasst.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start im Jahr 2018
Hans-Jürgen Parpart, Erster Vorsitzender Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

Detail 1
Detail 2
Detail 3
Detail 4
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Herbert Haas erläutert
Die Krippe
Ansicht 1
Ansicht 2

Der Heimat– und Geschichtsverein hat mit der Teilnahme am Weihnachtsmarkt Neunkirchen seine Aktivitäten 2017 abgeschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unserem Jahrbuch und die vielen netten Gespräche am Stand.
Nun steht der erste Ausflug 2018 des Heimat-und Geschichts¬vereins ins Haus. Am Samstag, den 6. Januar 2018 wollen wir um 14 Uhr das Technik – und Bauernmuseum in Berzbach besuchen.
Dort findet zum zweiten mal die Bergische Heimatkrippen-Ausstellung statt, die von Alois Müller aus Ruppichteroth - Hambuchen dem Museum zur Verfügung gestellt wurde. Karl-Josef Haas hat alles den Räumlichkeiten angepasst und liebevoll aufgebaut. Wir wollen uns die Krippe vor Ort ansehen, kurz bevor die Ausstellung schließt.
Treffpunkt ist am 6. Januar 2018 um 13:30 Uhr am Antoniusplatz (ZOB) in Neunkirchen. Wir fahren von da wie gewohnt nach Berzbach. Dort werden wir durch die Ausstellung geführt und am Ende warten Waffeln und Kaffee auf uns. Ende ist gegen 16 Uhr. Der Teilnehmerbetrag von 9 Euro ist vor Ort zu entrichten.
Die Teilnehmerzahl ist wieder begrenzt und Ihre Anmeldung nimmt Gisela Arnolds (Tel.: 2910) entgegen.

Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen besinnliche Tage, ein frohes Fest und ein Gutes Jahr 2018
Hans-Jürgen Parpart

Am 24 November war es wieder soweit. In der Gaststätte „Gemütliche Ecke“ in Seelscheid stellte der Heimat-und Geschichtsverein traditionell im Kreise der Autoren das Jahrbuch 2017 vor. Von diesen konnten leider nicht alle anwesend sein, so weilte zum Beispiel Hartmut Benz in Rom, von wo er allerdings berichtete, er habe unser Jahrbuch – es enthält einen Beitrag über „Drei Generationen Schöneshöfer in päpstlichen Diensten“ - im Vatikanarchiv abgegeben, wo es nun unter Neuerscheinungen stünde. Es fehlte auch unser Ehrenmitglied und langjähriger Autor Paul Schmidt, der in der Vorwoche verstarb und dem die Anwesenden in einer Schweigeminute gedachten.
Nach einem Grußwort von Bürgermeisterin Nicole Sander trug der Vorsitzende in einer kleinen Übersicht jeweils zum Autor und dem Inhalt der Beiträge vor. Diese reichen vom Kirchturmbrand 1738 über einen Bericht des Kotthausener Johann Peter Pütz und drei Artikeln über unsere Chöre hin zur Nachkriegsgeschichte. Mit vielen lebhaften Gesprächen klang die Veranstaltung aus.
Das Jahrbuch ist wieder in der Buchhandlung Krein und den örtlichen Banken zum Preis von 10 Euro erhältlich (die Mitglieder haben das Jahrbuch bereits erhalten) oder Sie besuchen unseren Stand auf den Weihnachtsmärkten – Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid
Hans-Jürgen Parpart
1. Vorsitzender

Die Wochenendfahrt des Heimat- und Geschichtsvereins 2018 soll vom 11. - 13.05. nach Ostwestfalen gehen.

Weitere Informationen finden Sie hier (bitte doppelklicken):

Text zur Ostwestfalenfahrt 

Und hier finden Sie das Anmeldeformular:

Anmeldung Ostwestfalen

Die Kirche Sankt Servatius in Siegburg, die um 1169 die vorherige Kirche ersetzte, war am 9. November Ziel der letzten Exkursion des Heimat-und Geschichtsvereins in diesem Jahr. Unsere Führerin Frau Kühn erklärte uns die lange und wechselhafte Geschichte der Kirche, wie bei so vielen alten Gebäuden auch eine Geschichte von An – und Umbauten. So stellte sich auch bei der Restaurierung die Frage, was ist nun der Zustand, der wiederhergestellt werden soll? Ob es wissenschaftlich alles richtig ist vermochten wir nicht beurteilen, aber die Schönheit und die vielen bei der Restaurierung entdeckten Details überzeugten!

Ein Höhepunkt war sicher die öffentlich zugängliche Schatzkammer mit vielen Schreinen. Spannend waren hier die Geschichten um die manchmal verschlungenen Wege der Reliquien, aber auch um die Darstellungen auf den Schreinen. So „lernten“ wir, dass die allen vertraute Darstellung der Krippe mit den Tieren auf die Franziskaner zurückgeht. Interessant war auch zu erfahren, wie ein solcher Schrein entsteht. So stellt das ausgestellte innere Holzgehäuse eines Schreins schon was Besonderes dar. Die „Löcher“ sind keine Folgen von Wurmbefall, sondern die Nagellöcher vieler kleiner Stifte, mit denen die „Schmuckbeplankung“ aus Metall aufgebracht wird.

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch das neue Jahrbuch! Besuchen Sie uns auf den Weihnachtsmärkten in Seelscheid am 2. Dezember und am 16./17. Dezember in Neunkirchen. Wir freuen uns auf Sie!

Hans-Jürgen Parpart

Erster Vorsitzender Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

Innenraum von St. Servatius
Schrein innen

Unser Ehrenvorsitzender Leo Lammert hatte den Wunsch, das alte Wiescheider Kreuz, das er vor dem „Untergang“ bewahrt hatte und das jahrelang an seinem Schuppen hing, an einem würdigen Platz aufzustellen. Nun finden Sie es an der Trauerhalle des Friedhofs in Neunkirchen und die Geschichte hierzu werden Sie – so viel sei verraten - im Jahrbuch 2017 lesen können.

Am 13. Oktober nahmen wir die Gelegenheit wahr, die Arbeit des Vereins auf der Seniorenmesse darzustellen. Wir bedanken uns für die vielen netten Gespräche und freuen uns auf die nächste Veranstaltung in zwei Jahren. Dank auch an Frau Fleischer, die Organisatorin der Gemeinde.

Bei der Erhaltung von Wegekreuzen unterstützen wir manchmal auch im Hintergrund, so in Wahn oder in Wolperath.

Aktuell wird die Präsentation und Verteilung des Jahrbuchs 2018 vorbereitet. Nach Plan finden es die Mitglieder ab 25. November in Ihrem Briefkasten!

Wer nicht Mitglied ist, kann es dann wie üblich in unseren Banken, der Buchhandlung Krein oder bei uns auf den Weihnachtsmärkten in Seelscheid und Neunkirchen erwerben.

Hans-Jürgen Parpart
Erster Vorsitzender Heimat – und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

Am Samstag, den 7. Oktober, führte Graf Max von Nesselrode Teilnehmer des Heimat-und Geschichtsvereins zusammen mit einer Kölner Gruppe um Burg Herrnstein und gab uns interessante Einblicke nicht nur in die Natur und den Garten sondern auch in die Randbedingungen der Bewirtschaftung eines jahrhundertealten Waldbesitzes.

Burg Herrnstein kam als Haus der Herren vom Steyn über Erbfolge in den Besitz der Grafen Nesselrode und ist aber, da eher abgelegen im Bergischen Land, erst seit Ende des Zweiten Weltkriegs Wohnsitz der gräflichen Familie.

Durchaus zufrieden erklärte uns der Graf zunächst das am Brölbach gelegene kleine Wasserkraftwerk mit immerhin 45 kW Leistung, welches die Familie auf Basis eines uralten Wasserrechtes kommerziell betreibt.

Bei der Führung durch den, an englische Landschaftsgärten angelehnten Park rund um die Burg machte er uns mit einigen botanischen Besonderheiten vertraut, aber auch mit den Zwiespältigkeiten moderner Gesetzgebung. Bauten und Natur änderten sich in Jahrhunderten ständig, um dem Bedarf der jeweiligen Eigentümer in ihrer Zeit gerecht zu werden. Waren die Teiche früher Wiesen, nasser Acker, Erlenbruch oder einfach nur Wasserreservoir für die Mühlen, so leidet der heutige Versuch der Nutzung als Fischteiche derzeit am Hunger der Kormorane und Fischreiher. Auch in der Forstwirtschaft, so die Ausführungen, erschwerten sich die Bedingungen zunehmend durch übertriebene Regelungswut des Landesgesetzgebers.

Ein Blick in den privaten Innenhof der Burg beendete dann eine sehr interessante, viele Aspekte umfassende Führung.

Das Angebot, unseren Ausflug mit einem gemeinsamen Essen in der Pfannkuchenmühle ausklingen zu lassen nahmen viele Teilnehmer wahr. Nach einem guten Essen und vielen Gesprächen ging es gutgelaunt ins Wochenende.

Hans-Jürgen Parpart
1. Vorsitzender Heimat – und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

Graf Max von Nesselrode erläutert das Kraftwerk

 

Das Wegekreuz in Straßen an der Einmündung zur B 56 hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Im Jahre 1710 an der Dreikronenlinde aufgestellt, wurde es 1985 nach einer ersten Restaurierung wieder – nun etwas vor der Dreikronenlinde – aufgestellt. Leider zeigte der damals gewählte Restaurierungsansatz keinen wirklich durchschlagenden Erfolg. Frost und Witterungseinflüsse haben den Stein geschädigt und manche Teile sind schon abgeplatzt.

Der Heimat – und Geschichtsverein begann sich 2016 die Erhaltung des ältesten Steinkreuzes der Gemeinde auf die Fahnen zu schreiben. Dass das Kreuz aus denkmalpflegerischen Gründen erhalten werden soll, war schnell klar. Nun hat unter maßgeblicher Beteiligung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) an den Kosten – eine der Aufgaben des LVR ist Denkmalpflege – die erneute Restaurierung begonnen. Am 31. August hat der mit der Restaurierung beauftragte Steinmetz und Restaurator Rainer Pape das Kreuz abgebaut und in seine Werkstatt nach Nümbrecht gebracht.

Der jetzige Zustand soll mit Begleitung der Restauratoren des LVR nun dort konserviert werden. Wir hoffen das Kreuz bald wieder an seinem angestammten Platz aufstellen zu können.

Wir bedanken uns beim LVR, aber auch bei der Gemeinde für die erlebte Unterstützung. Wir werden unsere Anstrengungen beim Erhalt unserer Denkmäler fortsetzen und freuen uns dabei über jede Unterstützung.

Hans-Jürgen Parpart

Erster Vorsitzender Heimat – und Geschichtsverein

Hier weitere Links zum Thema:

http://www.neunkirchen-seelscheid.info/c164.98.html

http://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/extra-blatt/neunkirchen-seelscheid/wegekreuz-an-der-drei-kronen-linde-wurde-abgebaut-zum-klettern-nicht-mehr-geeignet-28261346?dmcid=sm_em

http://www.ksta.de/region/rhein-sieg-bonn/berggemeinden/neunkirchen-seelscheid-bildhauer-restaurierte-rund-300-jahre-altes-wegekreuz-28263494?dmcid=sm_em

Der Seelscheider Sommer bot wieder einmal Gelegenheit, den Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid und seine Aktivitäten darzustellen. So boten wir unsere Veröffentlichungen an, informierten aber auch über unsere Exkursionen und unsere „Sorge“ um die Wegekreuze in der Gemeinde.

Beim Schulfest der Ritter-Göttscheid-Grundschule, das unter dem Motto „Talente“ stand, bot uns wiederum Gelegenheit, um um junge Heimatdetektive und Heimatforscher zu werben. Mit Unterstützung von Vereinsmitgliedern hatten sich in der Vergangenheit Schülerinnen und Schüler mit mehr oder minder komplexen heimatgeschichtlichen Fragen beschäftigt. Eine wie wir meinen lohnende und spannende Aufgabe!

Wir bedanken uns für viele Gespräche und Anregungen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme

Hans-Jürgen Parpart

Erster Vorsitzender Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

 

An Christi Himmelfahrt brachen ca. 40 Mitglieder des Heimat-und Geschichtsvereins bei Sonnenschein zur Jahresfahrt 2017 auf, wobei uns das gute Wetter – teilweise schweißtreibend – die ganze Fahrt treu blieb.

Angekommen in unserem Quartier in Melsungen, einer Kleinstadt südlich Kassel, stand schon der erste Höhepunkt an: Die Führung durch die historischen Viertel, die ca. 650 teilweise prachtvoll restaurierte Fachwerkhäuser umfassen. Dabei wurde uns auch sehr anschaulich die Bedeutung der Bezeichnung „Bartenwetzer“ für die Melsunger in früherer Zeit dargestellt: Sie wetzten die Klingen ihrer Beile („Barten“), mit denen sie im umliegenden Wald die Bäume schlugen, am Sandstein der Fuldabrücke.

Der nächste Tag startete mit einer Stadtführung durch Kassel im Bus: Kassel wurde im Krieg stark zerstört und die Innenstadt ist geprägt von der Moderne bzw. von dem, was man in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg dafür hielt. Schloss Wilhelmshöhe mit seinem Park und der auf Kassel herabblickende  Herkules bilden in Kassel einen Kontrast zur modernen Stadt, wobei die weithin sichtbare Achse „Wilhelmshöher Allee“ auch früher schon das Stadtbild prägte. Da der Nachmittag zur freien Verfügung stand, erkundeten die einen Kassel-Zentrum, während andere den Park um Wilhelmshöhe genossen.

Verschiedene Führungen prägten den Samstag. Die ersten beiden fanden in Fritzlar statt: Zunächst wurde uns bei der Domführung die Christianisierung im Mittelalter nahegebracht. In diese Zeit fiel sowohl der Vorgängerbau des heutigen Doms, als auch die Gründung der Stadt Fritzlar selbst. Besondere Erwähnung fand in der Stadtführung das Rathaus von 1274, das als ältestes, noch als solches genutztes „Amtshaus“ gilt. Nach einer wohltuen- den Mittagspause am historischen Markt von Fritzlar mit seinen außergewöhnlichen Fachwerkbauten fuhren wir zur Edertalsperre. Dort wurde uns deren eindrucksvolle Baugeschichte, der Bombenangriff auf diese im Zweiten Weltkrieg mit der katastrophalen folgenden Überschwemmung, aber auch ihre heutige wirtschaftliche Bedeutung erklärt. Parallelen zur Wahnbachtalsperre sind unverkennbar: Umsiedlungen beim Bau der Sperre, aber auch das Auftauchen versunkener Bauten bei sinkendem Wasserspiegel.

Sichtbar war auch hier schon die über der Talsperre thronende Burg Waldeck, deren Besichtigung am Tag der Rückfahrt den Abschluss bildete. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts als Gefängnis genutzt, waren die dort im Mittelalter benutzten Folterinstrumente trauriger und grausamer Höhepunkt der Führung.

Neben der Erkundung von Historie und Kultur der Region fanden wir auch vielfältig Gelegenheit, das Kulinarische, verbunden mit einem netten gegenseitigen Austausch in Gesprächen zu genießen.

Uns hat es gefallen – vielleicht sind Sie ja 2018 auf der Jahresfahrt oder bei einer unserer nächsten Exkursionen dabei.

Hans-Jürgen Parpart

1. Vorsitzender Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

Bartenwetzen leibhaftig
Stadtführung in Melsungen
Stadtführung in Melsungen
Vor dem Ratskeller in Melsungen
Das Parthenon der Bücher
(documenta Kassel)
Gemeinsames Mittagessen
Schloss Wilhelmshöhe
Bonifatius - Denkmal in Fritzlar
Der Dom St. Peter in Fritzlar
Stadtführung in Fritzlar
Marktplatz in Fritzlar
Marktplatz in Fritzlar
Die Staumauer des Ederstausees
Edersee von Burg Waldeck
Die Reisegruppe sucht Schatten
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